Ankerpunkt


Psychoonkologische Begleitung für junge Frauen.
Kein Therapie-Zirkus. Kein Phrasen-Gelaber.
Sondern ein Platz für dich. Punkt.
Du fühlst dich definitiv viel „zu jung“ für Brustkrebs.
Du bist einfach zu sehr im Leben, um dich jetzt in eine Krebs-Schublade pressen zu lassen.
Eigentlich war dein Kopf wo ganz anders:
Urlaube. Pläne. Vielleicht Kinder. Vielleicht Freiheit. Vielleicht alles auf einmal.
Und dann steht da plötzlich dieses Wort im Raum, das alles verschiebt.
Nicht langsam. Sondern radikal.

KREBS

Und mit ihm: Termine, Entscheidungen, Fremdkörper, fremdklingende medizinische Worte.
Chemo. Bestrahlung. OPs.
Haare, die gehen. Ein Spiegel, der plötzlich diskutiert.
Ein Alltag, der nicht mehr deiner ist.
Und alle meinen es gut.
Aber du merkst: Gut gemeint reicht manchmal nicht.

Vielleicht kennst du das:

  • Du willst deine Kinder nicht mit deinen Ängsten belasten
  • Deinen Partner nicht auch noch tragen müssen
  • Deine Eltern nicht erschrecken
  • Und gesunde Freundinnen… na ja. Die hören zu, aber sie wissen es nicht


Du funktionierst.
 Aber innerlich ist Chaos.
 Oder Leere. Oder Wut. Oder alles gleichzeitig.
Und dann dieser Gedanke:
 „Ich müsste reden – aber mit wem eigentlich?“
👉 Willkommen beim Ankerpunkt.

Hier geht es nicht darum, etwas zu reparieren

Ich mache keine Therapie.
 Ich analysiere dich nicht.
 Ich gebe dir keine To-do-Liste fürs „besser fühlen“.
Ich bin da.
 Ich höre zu.
 Ich halte aus, was du sagst – und auch das, was du nicht sagen kannst.
Du darfst:

  • fluchen
  • lachen
  • heulen
  • schweigen
  • zynisch sein
  • hoffnungsvoll sein
  • völlig durcheinander sein

Ohne Erklärung. Ohne Rechtfertigung. Ohne „Reiß dich zusammen“.

Warum du mir nichts vormachen musst

Weil ich diesen Weg selbst gegangen bin.
 2023 Brustkrebsdiagnose.
 Nicht nur ein bisschen, sondern volle Kanne: Chemo, Bestrahlung, mehrere OPs, Mastektomie ohne Wiederaufbau, Antihormontherapie, zielgerichtete Therapien.
Ich kenne:

  • die Angst vor dem nächsten Termin
  • dieses diffuse „Was bleibt von mir?“
  • das Gefühl, plötzlich Patientin zu sein, obwohl du dich noch genauso jung fühlst

Ich bin psychoonkologische Beraterin.
Und ich bin peer-erfahren.
Das heißt: Ich weiß, wovon du sprichst – nicht theoretisch, sondern echt.

Wir sitzen nicht in Räumen. Wir gehen.

Ich arbeite am liebsten draußen.
Ohne Wände. Ohne Druck. Ohne Stuhlkreis.
Wir können:

  • gemeinsam durch den Wald gehen
  • an deinem persönlichen Wohlfühlort sein
  • bei mir in der Nähe der Pferdekoppel starten
  • deinen Hund mitnehmen
  • oder – wenn’s gerade besser passt – im Café landen

Bewegung macht Luft.
 Natur macht ehrlich.
 Und nebeneinander zu gehen nimmt diesem Ganzen die Schwere, ohne es kleinzumachen.
Tiergestützte Begleitung ist möglich.
 Nicht laut. Nicht esoterisch.
 Einfach da, wenn sie gut tut.

Für junge Frauen.

Für Frauen, die sich nicht mit „tapfer“ abspeisen lassen.
 Die noch so viel vorhatten.
 Und die trotzdem gerade mitten in etwas stecken, das sie sich nie ausgesucht haben.
Der Ankerpunkt ist kein Ort für Durchhalteparolen.
Er ist ein Ort für:

  • Sortieren
  • Durchatmen
  • Echtsein
  • und langsam wieder Richtung Zukunft schauen

Nicht alles auf einmal.
 Aber Schritt für Schritt.
 Und nicht allein.
Du musst hier nichts leisten.
 Du darfst einfach du sein.